Die wenigen Tage bis zum Abflug Anfang kommender Woche dürften intensiv werden. Denn Ian Raubal weiss noch nicht lange, dass er die nächsten Jahre nicht in der Schweiz verbringt, sondern an der Pennsylvania State University.
Es ist eine der ältesten staatlichen Universitäten der USA. Schon am 22. August fällt für den Fällander mit Beginn des Herbstsemesters der Startschuss zum neuen Kapitel. Raubal hat von Penn State ein vierjähriges mit einem der aktuell 18 Plätze in der Turnmannschaft der Universität verbundenes Sportstipendium erhalten. Und sagt über die Zusage logischerweise: «Sie hat mich sehr gefreut.»
«Ich habe mich schon länger mit dem Thema befasst, wie ich ein Studium mit dem Turnen kombinieren kann.»
Ian Raubal
An den Universitäten der USA geniesst der Spitzensport einen hohen Stellenwert. Die Teams sind populär, zum Teil gar beliebter als Profimannschaften. Das System erlaubt es den Athleten, ihre sportlichen und akademischen Ziele zu verbinden. Genau das, was Raubal wollte.
Er steht zwar erst am Anfang der Karriere. Und noch steht der Sport im Vordergrund. Dennoch denkt er in grösseren Dimensionen: «Es gibt ein Leben nach dem Turnen.» Darauf will er vorbereitet sein, hat neben Ambitionen an Geräten auch akademische.

