Er verfolgt dasselbe Ziel wie viele junge Radfahrer: Lukas Rüegg will einen Profivertrag bei einem Topteam ergattern. Derzeit ist der Madetswiler beim Team Vorarlberg engagiert, einem Rennstall der dritthöchsten Stufe.
2021 erlebte der starke Roller mit der Schweizer Nationalmannschaft seine Feuertaufe an der Tour de Suisse. Er beendete sie auf Rang 102. Ab Sonntag fährt der 25-Jährige die Landesrundfahrt erneut mit dem Nationalteam.
Sie nehmen mit dem Schweizer Nationalteam an der Tour de Suisse teil – wie im Vorjahr. Was bedeutet Ihnen das?
Lukas Rüegg: Es ist extrem schön. Für Schweizer dürfte die Tour de Suisse das Grösste sein. Ich jedenfalls fühle mich geehrt. Und finde es gleich speziell wie letztes Jahr – ich bin die Tour ja nicht schon 15-mal gefahren.
Welche Schlüsse haben Sie aus Ihrer Premiere gezogen?
Die Rundfahrt ist extrem schwer. Die Schweiz ist nie flach. Es gibt keine Etappe, in der man sich etwas gehen lassen kann. Ich weiss: Vom Sonntag an erlebe ich die härteste Woche des Jahres.
«Ich will instinktiver fahren als letztes Jahr.»
Lukas Rüegg

