Es war eine erfreuliche Premiere. Vier Spiele hintereinander hatten die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti in der Qualifikation nie gewonnen. Nicht mal für zwei Erfolge am Stück hatte es gereicht.
In den Playouts gegen Frauenfeld aber schafften die Oberländer NLA-Frauen vier Siege in Serie. Und sicherten sich so in der Wiederauflage des letztjährigen Playout-Duells den Platz in der höchsten Liga.
Das 4:1 gegen die Thurgauerinnen sieht auf den ersten Blick souverän aus, war in Wirklichkeit aber ein hartes Stück Arbeit. Das Team von Florian Fauser, das in der wichtigsten Meisterschaftsphase ab dem zweiten Spiel auf seine beste Torschützin Hana Polakova verzichten musste, erlitt zum Auftakt daheim einen Fehlstart. Und nur ein später Umschwung im zweiten Spiel bewahrte die Riders vor einem 0:2-Rückstand in der Serie.
Ein solcher hätte die Aufgabe weiter verkompliziert. In den wegweisenden Momenten aber behielten die Oberländerinnen einen kühlen Kopf. Wie etwa im Penaltyschiessen des vierten Duells. Das verdient Respekt. Und stand am Ursprung des Erfolgs.

