Das letzte Tor der Laupner Saison erzielte Chiara Bertini. Sie stammt aus dem Nachwuchs der Oberländer NLA-Frauen, traf am Sonntag aber für Gegner Kloten-Dietlikon Jets, bei dem die 20-Jährige seit dieser Saison spielt.
Bertini setzte mit dem 5:0 den Schlusspunkt hinter die vierte Viertelfinalpartie. Und auch gleich die Serie. Für den UHC Laupen ist die Meisterschaft vorbei. Er verlor gegen den Titelverteidiger viermal hintereinander – zuletzt zweimal zu null.
An Chancen mangelte es nicht. Das zeigt allein die Tatsache, dass Jets-Goalie Monika Schmid nach der vierten Partie als beste Spielerin ausgezeichnet wurde. «Wir hätten wohl noch drei weitere Drittel spielen können und nicht getroffen», nimmt es Laupens-Trainer Yves Kempf mit Galgenhumor. Dann wird er grundsätzlich: «Wir haben zuwenig Skorerinnen.»
Und wenn wie in den Playoffs die drei erfolgreichsten Stürmerinnen der Qualifikation – Vanessa Kapp, Hanka Lackova und Viviane Manser – Ladehemmungen haben, wird es noch schwieriger. Die fehlende Kaltblütigkeit – sie ist ein Dauerthema.

