Zwei Drittel lang hielt sich der EHC Wetzikon die Möglichkeit offen, in der Finalserie gegen Frauenfeld auf 2:0 vorzulegen. 2:2 stand es zwischen den spielstärksten Mannschaften der Erstliga-Ostgruppe zur zweiten Pause nach einer mehrheitlich ausgeglichenen Partie im Thurgau.
Doch in den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts hatten die Gäste nur noch wenig zu bestellen. Diese Phase gehörte klar den routinierten Frauenfeldern, die sich nochmals steigern konnten. Innert sieben Minuten kassierte der nun zu passiv agierende und vor allem mit Abwehrarbeit beschäftigte EHCW zwei Gegentreffer.
Auf diese fand er keine Antwort mehr. 2:4 verloren die Oberländer vor rund 500 Zuschauern in Frauenfeld. In der Best-of-5-Serie steht es jetzt 1:1 – am Donnerstag folgt das nächste Spiel in Wetzikon.
«Frauenfeld legte Schritt für Schritt einen Zacken zu.»
Christian Modes, Trainer EHC Wetzikon
Dass die Wetziker zuhause nicht schon den ersten Matchpuck haben, müssen sie sich ein Stück weit auch selber zuschreiben. Klar, die Thurgauer spielten besser als zum Finalauftakt. Sie erarbeiteten sich viel mehr Torchancen als noch am Samstag. Doch lange lief die Partie dennoch für den EHC Wetzikon, dem ein perfekter Start gelang.

