Den ersten Schritt haben sie gemacht. Wobei Christian Modes diesen als besonders schwierig einschätzte. Nicht wegen Gegner Burgdorf. Sondern ganz einfach darum, weil der Trainer des EHC Wetzikon der Ansicht ist, die Viertelfinals seien immer die komplizierteste Serie.
Mit 3:0-Siegen hat der Oberländer Erstligist, der in die höchste Amateurliga MSL aufsteigen will, die Aufgabe gelöst. Er konnte dadurch ein paar Tage durchatmen und neue Kräfte sammeln, bevor es am Dienstag in der Halbfinal-Serie (Best of 5) gegen Bellinzona weitergeht.
Aus dem klaren Viertelfinal-Ergebnis nicht herauslesbar ist derweil, dass der EHCW gegen die Emmentaler in den ersten zwei Partien auch Glück brauchte. Den Auftakt gewann er im Penaltyschiessen, die nächste Begegnung in der Verlängerung.
Viel wichtiger aber ist die Erkenntnis: Die spielerisch sehr starke Mannschaft hat in den Playoff-Modus schalten können. Sie trat sehr solidarisch auf, zeigte grosse Nehmerqualitäten.
Wie sie sich in Burgdorf nach dem zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand aufrappelte, verdient Anerkennung. Und es zeigt auch, was mit Leidenschaft und Siegeswillen alles möglich ist.

