Ohne Extrarunde scheint es nicht zu gehen. Die erste Viertelfinal-Partie am Donnerstag hatte der EHC Wetzikon gegen Burgdorf erst im Penaltyschiessen für sich entschieden. Auch am Sonntag im zweiten Spiel der Best-of-5-Serie reichten 60 Minuten wiederum nicht, um einen Sieger zu finden.
Letztlich jubelten erneut die Wetziker. Gian Andrea Thöny verwertete in der 72. Minute einen Abpraller und erzielte das 7:6, nachdem der Oberländer Erstligist zuvor in der Overtime mehrere Grosschancen ausgelassen hatte. Nach dem zweiten Sieg fehlt dem Team von Christian Modes noch ein Erfolg, um in die Halbfinals einzuziehen.
Die knapp 300 Zuschauer sahen eine strafenreiche, turbulente und spektakuläre Begegnung, in der die zwei Teams die taktischen Fesseln früh ablegten und konsequent nach vorne spielten. Der Qualifikationszweite aus dem Oberland machte dabei einen vermeintlich vorentscheidenden 2:5-Rückstand wieder wett, ging spät im dritten Abschnitt erstmals in Führung, brachte diese aber nicht über die Zeit.
Vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit rettete Oliver Lüdi die Emmentaler in die Verlängerung. Notabene mit seinem bereits vierten Tor des Abends, wobei der Burgdorfer Stürmer gleich dreimal im Powerplay traf.

