Kaum begonnen, schon vorbei: Beim EHC Illnau-Effretikon ist Wunden lecken angesagt – nach dem überraschend schnellen Scheitern in den Playoffs. Dabei hatte vor dem Achtelfinal-Duell gegen Schaffhausen vieles für den Oberländer Zweitligisten gesprochen, der in der Gruppe 2 die Qualifikation gewonnen hatte.
Das Team von Roman Diethelm wies deutlich mehr Substanz auf als der Gegner. Und hatte auch das breitere Kader. Zudem besass der EIE Heimrecht. Doch die Vorteile nützten den favorisierten Effretikern in der Best-of-3-Serie nichts. Nach dem klaren 9:4 zum Auftakt verloren sie zweimal knapp hintereinander. Und mussten sich deshalb bereits in die Sommerpause verabschieden.
Das Gefühl ist entsprechend. Sportchef Mike Häbig spricht von einer grossen Leere. Wie die Spieler und der Staff ist er extrem enttäuscht. Dem Team macht er aber keinen Vorwurf.
Am Willen habe es nicht gelegen, sagt Häbig, findet aber dennoch deutliche Worte: «Wir haben versagt. Wer den Achten nicht schlägt, muss nicht hadern.»

