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Sport

Das Oberland ist Rodler-Land

Natalie Maag aus Wernetshausen ist nicht die erste Oberländer Olympia-Rodlerin. Die Sportart hat in der Region Tradition – und Girenbad war einst das Oberländer Rodel-Mekka.

Wer hierzulande an einen Eiskanal denkt, dem gehen in erster Linie Bilder von Bobs durch den Kopf. Lediglich die alpinen Skifahrer holten für die Schweiz mehr Olympia-Medaillen als die Bobpiloten. 31-mal schon fuhren die Bob-Crews an Winterspielen aufs Podest. Einem Rodler oder einer Rodlerin gelang dies noch nie.

Und doch hat die Schweiz und vor allem auch das Zürcher Oberland eine lange Rennrodler-Geschichte, die dank Natalie Maag weitergeht. Sie ist Mitglied des Neuen Bob- und Schlittelclubs Girenbad (NBSG) und führt mit ihrer Olympia-Teilnahme in Peking nun eine Tradition fort.

Seit 1964 ist die Sportart im olympischen Programm – und bei der Premiere in Innsbruck war die NBSG-Beteiligung gross: Emil Egli, Ulrich Jucker, Hans-Rudolf Roth und Ursula Amstein hiess das Oberländer Quartett, das für die Schweiz startete. Egli war als 18. bester Schweizer, Amstein als 11. beste Schweizerin. 

Eine berüchtigte Bahn

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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