Reisestrapazen ist er sich gewöhnt. Kevin Kuhn tönt darum auch tiefenentspannt, als er sich am Montag aus Deutschland meldet.
Am Sonntag hatte er beim Weltcup-Final im holländischen Hoogerheide vergebens um einen Platz in den Top Ten gekämpft, war danach heimgekehrt ins Winterdomizil im belgischen Geel. Um tags darauf die rund vierstündige Fahrt zum Flughafen Frankfurt zurückzulegen und Richtung USA abzuheben.
Der Endpunkt seiner Vier-Länder-Tour: Die ungefähr in der Mitte zwischen den Metropolen Dallas und St. Louis liegende Stadt Fayetteville. Da findet am Sonntag mit der WM der Höhepunkt der Quersaison statt.
Kuhn packt das Rennen zuversichtlich an. Die Hauptprobe in Holland glückte ihm mit Platz 14 zwar nicht wie erhofft, obwohl er nur 1:35 Minuten hinter dem siegreichen Gesamtweltcup-Gewinner Eli Iserbyt (BEL) ins Ziel kam. «Ein wenig schwere Beine» sowie kleine technische und taktische Fehler sieht er als entscheidende Faktoren.
«Mein Gefühl war weit weg von gut», sagt er. Ohne sich darüber auch nur im Ansatz Sorgen zu machen.

