Direkt hinter den üblichen «Verdächtigen» an der NLA-Tabellenspitze liegt mit dem UHC Uster ein Team, das wohl niemand da oben erwartet hat. Von Platz fünf aus hätte die Mannschaft von Simon Meier am Samstag ihr Restprogramm in Angriff genommen.
Die Partie gegen Thun aber wurde coronabedingt abgesagt. Was nichts an der Tatsache ändert: Die Ustermer sind die positive Überraschung der Saison. Und haben sich im Kampf ums Playoff-Ticket eine vielversprechende Ausgangslage geschaffen.
Dabei deutete vor Meisterschaftsbeginn im September alles auf sportlich schwierige Monate hin. Uster verlor auf diese Saison hin mehrere Leistungsträger, darunter die drei besten Skorer.
Der Substanzverlust war gross, zahlreiche Spieler im Kader verfügen über nur wenig NLA-Erfahrung. Trainer Meier fand darum, es sei der falsche Zeitpunkt, um über die Playoff-Qualifikation nachzudenken. «Zuerst müssen wir uns als Team und als Verein wiederfinden», sagte er.
«Um zu punkten, müssen wir gegen jeden Gegner nahe ans Maximum kommen.»
Simon Meier, Trainer UHC Uster

