Eigentlich wäre Natalie Schär am Wochenende gerne in Italien gewesen. Doch die Europacup-Rennen im Trentino wurden gestrichen. Das fuchst die Nänikerin.
Weil sie ihren Sport logischerweise nicht wegen des Trainings, sondern wegen der Wettkämpfe betreibt. Ganz besonders aber auch, weil sie positive Erinnerungen an ihren letzten Aufenthalt in Passo San Pellegrino hat.
Mitte März raste Schär erstmals auf zweithöchster Stufe aufs Podest. Dritte wurde die frühere Alpinfahrerin. Und setzte damit zum Ende ihres ersten kompletten Europacup-Winters ein Zeichen.
Nun peilt die 21-Jährige den nächsten Entwicklungsschritt an. Die ins C-Kader aufgestiegene Athletin will «ein paar Finaleinzüge schaffen». Und hat sich zum Ziel gesetzt, die Europacup-Gesamtwertung in den Top 4 zu beenden.
Das sind ehrgeizige Pläne. Ob sie diese umsetzen kann, hängt nicht allein von ihren Leistungen ab. Ein wichtiger Faktor ist ebenfalls, wie viele der üblicherweise im Weltcup engagierten Fahrerinnen kurzfristig eine Stufe tiefer antreten. Und da für mehr Konkurrenz sorgen.

