Beim Spiel zum Jubiläumsfest versauten sie dem EHC Frauenfeld die Party. 4:3 nach Verlängerung gewann der EHC Wetzikon im Herbst bei der 75-Jahre-Feier der Thurgauer. Und setzte damit früh in der Erstliga-Saison ein Ausrufezeichen.
Am Samstag treffen die zwei Topteams erneut aufeinander. Es ist fraglos das attraktivste Duell, das die Ostgruppe derzeit zu bieten hat. Die zwei Mannschaften besitzen viel Qualität, lösen ihre Aufgaben gerne mit spielerischen Mitteln. Und das erhöht den Reiz: Sie sehen beide ihre Zukunft in der höchsten Amateurliga MSL.
«Das ist die Affiche der Affichen», sagt EHCW-Trainer Christian Modes über die Begegnung. «Unabhängig davon, wer in der Tabelle wo steht.»
Nach zwölf Runden hat diese durchaus Aussagekraft. Drei Punkte trennen die zweitklassierten Wetziker und die Frauenfelder auf Rang 5 lediglich, wobei sie unterschiedliche Wege hinter sich haben.
Die Thurgauer, die das nominell beste Kader der Gruppe besitzen, erlitten einen Fehlstart. Auch weil sie in der Anfangsphase viele Ausfälle zu beklagen hatten. Erst nach vier Niederlagen hintereinander nahmen sie an Fahrt auf. «Jetzt sind sie voll im Tritt», sagt Modes.

