Vor dem Abflug in den Norden hat Sebastian Stalder am Dienstag noch einen kurzen Abstecher ins Zürcher Oberland gemacht. Um sich von der Mutter daheim in Wald die Haare schneiden zu lassen.
Nicht etwa, weil der mittlerweile im Bündnerland lebende Biathlet mit zu langen Haaren zu kämpfen hatte. Sondern um vorzubeugen, wird Stalder in nächster Zeit doch kaum dazu kommen, einen Coiffeur zu besuchen.
Einen Monat lang ist der Oberländer nun weg von zuhause. Bis Weihnachten stehen vier Weltcupstationen auf dem Programm. Stalders erster Halt ist Östersund.
In der fünftgrössten Stadt Schwedens beginnt am Samstag die Weltcup-Saison mit einem Einzelrennen über 20 km. «Ich habe das Gefühl, die Form ist so, wie sie sein müsste», freut sich Stalder.

