Abo

Sport

Jetzt hat er gelernt, zu gewinnen

Simon Marquart hat als erster Schweizer den BMX-Gesamtweltcup gewonnen. Am Ursprung der Entwicklung steht das erste Rennen der Saison.

Die Festivitäten? «Nichts Wildes», sagt Simon Marquart und muss lachen. Er ass mit anderen BMX-Fahrern in einem Steakhouse, später liess der Oberländer den Abend an der Hotelbar ausklingen.

Dabei hätte der 25-Jährige am Sonntag in der Türkei viele Gründe gehabt, ausgelassen zu feiern. Den Triumph im Gesamtweltcup etwa. Die insgesamt drei Weltcup-Siege, die ihm gelangen, nachdem er heuer nach vielen vergeblichen Anläufen erstmals überhaupt in einen Final einziehen konnte. Den starken 4. Platz an der WM. Oder auch die auf den letzten Drücker realisierte Olympia-Premiere. 

Marquart blickt auf die beste Saison seiner Karriere zurück – inklusive dramatischem Abschluss. Der aus Mönchaltorf stammende BMX-Profi brauchte im letzten Rennen ein Topresultat, um den in der Gesamtwertung führenden Kolumbianer Ramirez Yepes abfangen zu können.

Verschiedene Szenarien hätten zum Ziel geführt. Marquart verzichtete aber gleich ganz darauf, sie durchzuspielen. Er hatte nur einen Plan im Kopf: «Ich wollte unbedingt gewinnen. Es wäre komisch gewesen, als Fünfter ins Ziel zu kommen und dann über den Gesamtweltcupsieg zu jubeln.»

Yepes blieb im Halbfinal hängen, Marquart hingegen hielt dem Druck stand. Er setzte sich im Final früh an die Spitze und gab sie nicht mehr preis.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.