Einfach losfahren. Ohne Ziel. Immer dem guten Wetter nach. Alissa König hat sich enorm auf die Woche mit einer Kollegin im Wohnmobil gefreut.
In dieser kann die Triathletin nach den vielen durchstrukturierten Tagen der letzten Monate die Seele baumeln lassen, die Batterien neu laden. «Für mich ist es megawichtig, mich mental abzulenken», sagt König über ihre dreiwöchige Pause.
Geplant war diese ursprünglich später. Die Dürntnerin hätte ab Freitag an der Sprint- und Mixed-Team-Staffel-WM starten sollen. Doch die Titelkämpfe auf den Bermudas wurden pandemiebedingt vor Kurzem gestrichen. Sehr zum Leidwesen von König. «Die Absage war sehr hart.»
So war für die Triathletin die Saison nach der EM in Valencia am 25. September abrupt zu Ende gegangen. Und mit einem enttäuschenden 24. Platz, an dem sie länger zu kauen hatte. Sie sagt gar: «Das war das schlechteste Rennen der Saison.»
Die Form hätte zu einem Topresultat gereicht, ist König überzeugt. Aber nach den vielen unfair geführten Positionskämpfen im Schwimmen stieg sie völlig frustriert aus dem Wasser und schaffte es nur in die dritte Velogruppe.

