Kompliziert war sie bisher, die Saison von Nico Selenati. Aus organisatorischer Sicht. Vor allem sportlich aber lief sie nicht wie erhofft.
Auf der Strasse musste er bisweilen mehrere Wochen ohne Rennen überbrücken. Und auf der Bahn, wo der Wolfhauser zu den stärksten Schweizer Fahrern zählt, kam ihm eine Startmöglichkeit nach der anderen abhanden. Verständlich also, freut sich Selenati auf die am Dienstag beginnende Bahn-EM in Grenchen.
Den Saisonhöhepunkt nimmt er nicht mit konkreten Rangzielen in Angriff, sondern mit der Hoffnung, die bestmögliche Leistung abrufen zu können. «Ich will zeigen, dass ich es noch draufhabe. Und so auf mich aufmerksam machen.»
Welche Rennen er bestreitet, erfährt der Oberländer kurzfristig. Im Punkterennen, im Scratch und im Ausscheidungsfahren ist er gemeldet.
«Wo stehe ich international?»
Nico Selenati

