Der Abstecher über den grossen Teich vor zwei Jahren? «Ein Abenteuer.» Kevin Kuhn muss bei der Erinnerung daran lachen.
Er habe alles eigenhändig organisieren müssen, sagt der Gibswiler. «Es ist aber doch ganz gut rausgekommen.»
Sechs Querrennen bestritt Kuhn 2019 innerhalb eines Monats in den USA. Wobei der damalige Nachwuchsfahrer in Ermangelung einer U23-Kategorie in Iowa City sein Weltcup-Debüt in der Elite feierte. Respektabler 19. wurde er.
Ein Ergebnis, das ihn diesen Oktober kaum mehr zufriedenstellen dürfte, wenn er zum Abschluss der drei Weltcup-Rennen in den USA innerhalb von nur acht Tagen erneut in Iowa City antritt.
Längst ist der Oberländer, der den kommenden Übersee-Trip nicht mehr selber organisieren muss, an einem anderen Punkt in der Karriere angekommen. Er hat sich zum besten Schweizer Fahrer entwickelt. Und letzte Saison den Schritt zur Elite ohne Anlaufschwierigkeiten absolviert.

