Die letzten Meter wurden für Alissa König zum Genuss. Von hinten drohte keine Gefahr mehr. Und so konnte sich die Dürntner Triathletin beim Weltcup im tschechischen Karlsbad auf der Zielgeraden bedenkenlos feiern lassen.
Mit einem breiten Lächeln brachte die Oberländerin nach dem anstrengenden Wettkampf die letzten Meter hinter sich. Vergnügt klatschte sie im Laufen mit einigen Zuschauern ab und ballte unmittelbar hinter der Ziellinie ganz kurz die Hände zu Fäusten.
Die Freude, aber auch die Erleichterung, «dass mir endlich eine Topleistung über die olympische Distanz gelungen ist», wie sie hinterher sagte, waren gut aus ihrem Gesicht ablesbar. Vierte wurde die 25-Jährige.
Sie war damit so gut wie noch nie an einem Weltcup. Ihr bisheriges Bestresultat stammt aus dem Jahr 2017. Und ebenfalls aus Karlsbad. Platz 16 belegte sie damals.

