Florian Fauser ist froh, geht es am Wochenende los. «Wir haben in der Vorbereitung unseren Plan durchgezogen und sind bereit», sagt der Trainer der Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti. «Jetzt braucht es Spiele, um besser zu werden.»
Beim Lokalrivalen UHC Laupen tönt es vor dem Meisterschaftsauftakt in der Frauen-NLA hingegen anders. Er hätte gerne mindestens einen weiteren Monat Zeit gehabt, sagt Trainer Yves Kempf. «Wir laufen auf dem Zahnfleisch.»
Der Grund: Das mit 18 Feldspielerinnen bereits bei Vollbestand knappe Laupner Kader ist von einer Verletzungswelle erfasst worden. Für die Startpartie gegen Titelverteidiger Kloten-Dietlikon Jets stehen Kempf nur elf gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung.
Der Ausflug ins Unterland dürfte für die Laupnerinnen, die in den letzten Playoff-Viertelfinals von den Jets dreimal 1:8 abgefertigt worden waren, so zu einem Himmelfahrtskommando werden. Auf dem Papier sei die Lage aussichtslos, gibt der Trainer zu. Er hat den Humor dennoch nicht verloren: «Die Chance zu gewinnen ist da – vor dem Spiel.»

