Der Transfersieger will das Maximum
An Vorschusslorbeeren mangelt es nicht. Im Gegenteil. Die Konkurrenz erwartet den UHC Pfannenstiel «oben in der Tabelle», spricht vom «Top-Favoriten» und attestiert dem Oberländer Erstligisten vor dem Saisonstart am Wochenende, sich sehr gut verstärkt zu haben.
Nur drei Zuzüge hat «Pfanni» zwar zu verzeichnen. Diese aber kommen allesamt vom A-Ligisten UHC Uster – Remo Gallati, Nico Heierli und Simon Suter.
Vor allem Letzterer dürfte der Grund sein, warum Pfannenstiel das Prädikat «Transfersieger» verpasst worden ist. 89 Treffer erzielte Suter in den letzten vier Saisons in der höchsten Liga. In seinem besten Jahr gelang ihm im Schnitt mehr als ein Tor pro Partie. Bei einer solchen Konstanz ist nicht zu erwarten, dass er zwei Spielklassen tiefer nun plötzlich nicht mehr trifft.
Spieler wie Suter, die mit ihrer individuellen Klasse enge Partien entscheiden können, sowie der gute Zusammenhalt zeichnen das Team von Marc Werner aus.
Der Trainer gibt keinen konkreten Rang als Ziel vor, sondern spricht davon, dass man «das absolute Maximum» aus den Möglichkeiten herausholen wolle.
Auf Platz 2 lag «Pfanni», als im Oktober 2020 die Meisterschaft erst unter-, später dann abgebrochen wurde. Zu den Spitzenteams der gegenüber der Vorsaison unveränderten Gruppe gehört Pfannenstiel wohl erneut. Der Playoff-Einzug ist Pflicht.
Den Ligaerhalt im Fokus
Derweil dürften sich die Glattal Falcons und der UHC Laupen in der Tabelle weiter unten finden. Bei ihnen geniesst der Ligaerhalt Priorität. «Wenn möglich über einen Playoff-Platz», sagt Falcons-Coach Marcel Stiefenhofer.
Starten die Glattaler ähnlich gut wie im vergangenen Herbst – bei Abbruch lagen sie auf Platz 7 –, dürften sie im Kampf um die Top 8 durchaus mitreden können. Schwieriger wird dies für die Laupner. Sie tun sich seit ihrem Wiederaufstieg 2019 schwer.
30 Spiele absolvierte der UHC Laupen seither in der 1. Liga – nur fünfmal gewann er. Die Aussichten sind nicht besser geworden. Das Team musste einige Abgänge verkraften.
Bekannte Namen wie bei «Pfanni» stiessen hingegen keine dazu. Die Laupner bauten grösstenteils eigene Spieler aus dem Nachwuchs und dem Kleinfeldteam ein.
