Bereits im Februar hat der Weltverband auf seiner Website eine Olympia-Prognose im Skiff veröffentlicht. Also noch vor der Saison.
Das erklärt, warum die erst heuer an die Spitze vorgestossene Russin Hanna Prachatsen darin fehlt. Sie wurde Europameisterin und entschied den Weltcup auf dem Rotsee für sich.
Sechs Skifferinnen wurden in der frühen Auslegeordnung als Gold-Kandidatinnen für die Spiele in Tokio aufgezählt. Alle starten nun auch tatsächlich in Japans Hauptstadt. Etwa die zweifache Weltmeisterin Sanita Puspure (IRL). Und Emma Twigg aus Neuseeland. Die Olympiavierte von 2016 hat ihr Comeback gegeben.
Obwohl sie zuletzt nicht mehr zu den Allerbesten gehört hatte, nahm der Weltverband Jeannine Gmelin ebenfalls in den illustren Kreis der Favoritinnen auf. Allerdings unter dem Vorbehalt: «Wenn sie ihren Top-Rhythmus wieder findet.»
Die zentrale Frage also heisst: Ist der Ustermerin das in den vergangenen Monaten gelungen?

