Die EM in Belgien hat er sausen lassen. Eine reine Vorsichtsmassnahme nach der Impfung, die ihn müde gemacht hatte.
«Dann ist man anfällig», sagt Simon Marquart. Und krank zu werden, ist das Letzte, was der BMX-Profi so kurz vor den Olympischen Spielen in Tokio brauchen kann.
Der in Aigle lebende Mönchaltorfer trauert der verpassten Hauptprobe nicht nach. Warum sollte er? Die Aussagekraft des Rennens wäre beschränkt gewesen. Das Niveau war nicht sonderlich hoch, die EM mässig besetzt.
Von den zwölf europäischen Olympia-Startern in Tokio hatte kein einziger den Weg nach Zolder auf sich genommen.
Marquart sagt, er wäre sowieso nur gestartet, um im Rennrhythmus zu bleiben. Das Resultat wäre sekundär gewesen. Nach dem Verzicht liegen seine letzten Wettkämpfe rund zwei Monate zurück.

