Das Wetter bei ihren vier Rennen im Frühling in Spanien? Bescheiden. Es regnete oft. An einem einzigen Tag kletterte das Thermometer über die 20-Grad-Marke.
Das ist nicht prickelnd für ein Afrika-Wüstenkind, wie sich Vera Looser selber nennt.
Die letzten paar Tage in Tokio? Auch keine Offenbarung. Looser verfolgt das Wetter in Japans Hauptstadt genau: «Es ‹seicht› jeden Tag.» Obwohl im Vorfeld der Olympischen Spiele häufig über die zu erwartende Hitze debattiert wird, stellt sich die Radsportlerin auf ein nasses Strassenrennen am 25. Juli ein.
Insofern ist es nur konsequent, was beim Treffen mit ihr in Seegräben passiert. Der Fotograf schafft es knapp, die Bilder zu schiessen. Dann beginnt es stark zu regnen, sodass man sich fürs Gespräch unter ein grosses Vordach verziehen muss.
«Man muss einfach flexibel bleiben. Das können wir Afrikaner gut.»
Vera Looser

