Satte 361 km lang ist die Strecke. Wobei sich die Distanz bereits im Namen des Nonstop-Rennens mit Start und Ziel im südafrikanischen Oudtshoorn versteckt. 36one heisst es.
Als ob die Entfernung nicht Herausforderung genug wäre, ist der hauptsächlich über Schotterpisten führende Kurs auch noch mit 5500 Höhenmetern gespickt. Und der Grossteil des Wettkampfs findet in der Nacht statt.
Viele Rennszenarien scheinen bei einer solchen Ausgangslage möglich. Aber kaum, was bei der jüngsten Austragung passiert ist.
Nach über 13-stündiger Renndauer tauchen drei Velolichter in der Dunkelheit auf. Es ist kurz vor halb fünf Uhr morgens, als ein Trio die Zielgerade gemeinsam in Angriff nimmt – der Hinwiler Konny Looser, Dirk Coetzee aus Namibia und der Einheimische Christiaan Janse van Rensburg.
Spätestens nach dem letzten Checkpoint bei Kilometer 280 hat Looser mit diesem Ausgang gerechnet. Im Sprint kommen ihm die Kenntnisse des finalen Streckenkilometers zugute, den er in den Vortagen mehrfach besichtigt hat

