Drei hohe Niederlagen. Jeweils 1:8. Und nur einmal in Führung. Genau 289 Sekunden lang. Die NLA-Playoff-Viertelfinals zwischen dem UHC Laupen und den Kloten-Dietlikon Jets war die erwartet einseitige Angelegenheit.
Zumindest von den Resultaten her. Für Yves Kempf sind diese aber zu hoch ausgefallen. Laupens Trainer sagt: «Wir waren definitiv näher dran.»
So viele Torchancen wie in den Spielen zwei und drei der Serie habe sein Team gegen die physisch und spielerisch überlegenen Jets zuvor nie gehabt. Doch Laupen liess zu viele davon liegen. Und agierte zu wenig clever.
«Um die Jets schlagen zu können, hätte alles passen müssen», sagt Kempf. «Liegt man gegen sie mit drei oder vier Toren hinten, ist es vorbei.» Nach jeweils rund 40 Minuten war das in allen drei Partien der Fall.
Trotz dem schnellen Ende in den Playoffs fällt die Bilanz der gesamten Saison durchaus positiv aus. Der UHC Laupen hat in seiner dritten NLA-Saison den Punktedurchschnitt erneut leicht gesteigert. Er beendete die Qualifikation zum dritten Mal in Serie auf dem 7. Rang und zog dadurch in die Playoffs ein.

