Bei Kevin Kuhn war zuletzt Erholung angesagt. Er lüftete im Engadin den Kopf. Der Gibswiler hat eine mental und körperlich anstrengende Zeit hinter sich.
Erst am 21. Februar bestritt er das letzte Radquer der Saison. In Belgien, wo er den Winter über wohnte. Insgesamt 26 Rennen absolvierte Kuhn innerhalb von sechs Monaten – so viele wie noch nie.
«Es war ein sehr guter Schritt für mich.»
Kevin Kuhn
Er schaffte dabei den grossen Sprung aus der höchsten Nachwuchskategorie U23 zur Elite problemlos. Zahlreiche gute Resultate zeigen, dass sich der 23-Jährige auf Anhieb etabliert hat.
Er wurde erstmals Schweizer Elitemeister, gewann die Gesamtwertung der EKZ-Crosstour und war auch auf höchster internationaler Stufe das Schweizer Aushängeschild. Die fünf Weltcup-Rennen beendete er allesamt in den Top 16. Im Gesamtweltcup brachten ihm die konstant guten Leistungen den 10. Platz ein.

