Eine Handvoll Balten. Und Silvan Bolliger als einziger Schweizer. Bei den 14 Teams der höchsten finnischen Liga stehen nur wenige Ausländer unter Vertrag.
Warum kaum ambitionierte Spieler aus der Schweiz, Tschechien oder gar Schweden den Weg nach Finnland finden? Dafür gibt es keine plausible Erklärung.
Das Niveau in der F-Liiga ist hoch, die Infrastruktur der Vereine gut und die Liga top vermarktet. Ein Witz muss darum als Begründung herhalten. Es sei wegen der Kälte und Dunkelheit, sagen die Finnen.
«Ich bin megafroh, bin ich da.»
Silvan Bolliger
Die Tage werden jetzt zwar wieder heller. Kalt ist es aber noch immer im rund 270 km nördlich von Helsinki gelegenen Jyväskylä, wo Bolligers Klub Happee beheimatet ist. Die Temperaturen bewegen sich im zweistelligen Minusbereich. Es liegt viel Schnee.

