Nur 36 Hundertstel fehlten am Ende zu WM-Bronze. Das Bobteam um Pilot Simon Friedli verbesserte sich dabei im finalen Durchgang sogar noch auf Kosten von Michael Vogt auf Platz 4. Friedlis auf Medaillenkurs sich befindender Landsmann ging auf «alles oder nichts» und wurde dafür nicht belohnt.
Der Tösstaler Anschieber Dominik Schläpfer verfolgte die Titelkämpfe in Altenberg aus der Distanz. Er reiste wie andere Teamkollegen erst am Sonntag ins deutsche Sachsen nach. Schläpfer spricht von gemischten Gefühlen nach dem Resultat.
«Von leiser Enttäuschung», weil eine Medaille greifbar war. Und trotzdem: «Vor der WM hätten wir für einen solchen Rang sofort unterschrieben», sagt er.
Zwei Wochen verbrachte Schläpfer zuletzt zu Hause in Wila aufgrund von Semesterprüfungen für sein Studium zum Holzbauingenieur. An seiner Rolle bei den WM-Rennen im Viererschlitten vom Wochenende änderte dieser Umstand aber nichts.
Der 26-Jährige ist auf Position 3 gesetzt. Neben ihm und Pilot Friedli dürften Adrian Fässler und Gregory Jones zum Einsatz kommen. Als Ersatzmann ist Roger Leimgruber vorgesehen.

