Sie ist für Natalie Maag nichts weniger als die schönste Bahn der Welt. Jede Rückkehr nach St. Moritz fühlt sich für die Wernetshauserin wie ein Heimkommen an.
Seit ihrer Jugend fährt Maag hier. Sie kennt alle an der Bahn. Und schwärmt: «Jeder Lauf ist ein Genuss.»
«Der Erfolg fühlt sich unwirklich an.»
Natalie Maag
Hunderte von Fahrten hat sie in der einzigen Naturbahn der Welt bereits absolviert. Dass ihr ausgerechnet im Engadin das wertvollste Resultat der Karriere gelingt, ist eine besondere schöne Geschichte. Die Liebe scheint gegenseitig zu sein.
Dritte wurde Maag am Sonntag beim Weltcup-Final in St. Moritz. Es war nicht nur ein Exploit, den man nach dem Verlauf der Saison nicht hatte erwarten können. Die 23-Jährige schreibt mit ihrer Rangierung gleich auch noch Rodelgeschichte.

