Als er die Zahl hört, stutzt Kevin Kuhn kurz. Das sei ihm nicht bewusst gewesen, sagt er dann. Seit Mitte September fährt der Gibswiler Quer um Quer, am Sonntag steht für ihn das bereits Zwanzigste auf dem Programm.
Es ist der Saisonhöhepunkt – die Weltmeisterschaften in Ostende. Die Stadt an der belgischen Nordseeküste wird auch Königin der Seebäder genannt.
«Aber ich glaube, die Form ist gut.»
Kevin Kuhn
Kuhn erscheint trotz intensivem Programm frisch zur «Audienz». Er ist locker drauf und freut sich auf die WM.
In den letzten Wochen hat der Tösstaler viel Selbstvertrauen getankt. Kuhn traut sich einen Platz in den Top Ten zu, obwohl er sich bewusst ist: Einfach wird das nicht. «Aber ich glaube, die Form ist gut.»

