Die Aussage zeigt, wie viel ihm dieser doppelte Erfolg wert ist. Er habe immer davon geträumt, schreibt Kevin Kuhn hinterher auf seinem Instagram-Kanal. Vom Sieg am Schlosshügel in Hittnau. Und dem Triumph in der Gesamtwertung der Crosstour.
Beides hat der Gibswiler nun auf einen Schlag geschafft. Am Berchtoldstag entschied der 22-Jährige das von Meilen nach Hittnau verlegte Final der EKZ-Crosstour zu seinen Gunsten. Mit dem Sieg sicherte sich der bei einem belgischen Team unter Vertrag stehende Querspezialist ebenfalls die Gesamtwertung der Rennserie, deren Zukunft auf der Kippe steht.
Kuhn profitierte dabei auch davon, dass Gesamtleader Vincent Baestaens aufgrund einer Rückenverletzung beim letzten der drei Crosstour-Rennen fehlte. Dem Belgier hätte in Hittnau in jedem Fall ein dritter Rang zum Gesamtsieg gereicht.
Kuhn lieferte sich auf den acht Runden lange mit dem Schweizer Trio Timon Rüegg (2.), Lars Forster (3.) und Loris Rouiller (5.) sowie dem Belgier Lander Loockx (4.) einen intensiven Kampf an der Spitze des Rennens.

