Anzumerken ist ihm der Druck nicht. Gelassen gibt er Auskunft. Die Antworten: durchdacht und präzise ausformuliert, wie man es von ihm kennt.
Er sei überzeugt, «alles beieinander zu haben», was es brauche, sagt Gilles Roulin. «Ich bin gut dran.»
Besser jedenfalls als im Vorjahr, schiebt er nach. Das ist auch nötig. Der Grüninger muss liefern. Auf den letzten Weltcup-Winter reagieren.
Sein dritter kompletter auf höchster Stufe war der bisher schwächste gewesen. In die Top Ten fuhr Roulin nie, die Bestwerte in den Speed-Disziplinen sind ein 17. Platz im Super-G und ein 18. Rang in der Abfahrt.
Zugleich verpasste er aber siebenmal die Punkteränge – wie bei seiner letzten Abfahrt in Kvitfjell (NOR), wo Roulin 42. wurde.

