Die Aussage mag eine Übertreibung sein, wenn Milan Schmed sagt, man arbeite rund um die Uhr daran. Sie zeigt aber, womit der Präsident und andere Vorstandsmitglieder des UHC Uster momentan vorwiegend beschäftigt sind: Das Loch in der Kasse zu stopfen.
Auf einen sechsstelligen Betrag beziffert Schmed den Einnahmeausfall des NLA-Vereins aufgrund der Pandemie. Das sind im besten Fall 100 000 Franken. «Wir sind enorm betroffen», sagt Schmed.
Stark ins Gewicht fallen die gestrichenen Veranstaltungen – etwa der «Beschti-Buude-Cup», die Satus Trophy und die Uster Games. Aber auch die abgesagten Heimspiele des NLA-Teams machen sich finanziell bemerkbar.
«Es gibt nichts, das wir nicht versuchen.»
Milan Schmed, Präsident UHC Uster
Erst im Januar wird die seit dem 23. Oktober gestoppte Meisterschaft weiterlaufen. Bis dahin fallen für Uster vier Heimspiele aus. Wie viele Einnahmen (Eintritte, Restauration, Sponsoring) dem Verein dadurch entgehen, darüber will Schmed nicht spekulieren.

