Probiere es doch mal aus, hatten sie die Trainer ermuntert. Und so setzte sich Annika Liehner im Sommer 2019 erstmals auf ein Zeitfahrvelo.
Fünf Wochen später beendete sie das Zeitfahren an der Junioren-EM auf dem 15. Platz. Kurz darauf doppelte die Wetzikerin an der WM nach, wurde wiederum 15. Was für ein Auftakt in einer neuen Disziplin.
«Ich kann 40 Minuten lang leiden. Im Ziel muss ich mich danach immer erst hinlegen.»
Annika Liehner
Warum ihr das Zeitfahren liegt? Liehner sieht keine speziellen Gründe dafür. Ausser vielleicht, dass sie sehr viel Spass daran hat. Und die Fähigkeit besitzt, an die Grenzen zu gehen.
«Ich kann 40 Minuten lang leiden», sagt sie. «Im Ziel muss ich mich danach immer erst hinlegen.»

