Auch die Verschiebung von Anfang Juli auf Ende August nützte nichts. Letztlich mussten die EM-Organisatoren im estnischen Tartu aufgrund der sich wieder verschärfenden Corona-Situation kapitulieren. «Die Enttäuschung ist natürlich riesig. Selbst wenn die Absage nicht ganz überraschend kam», sagt Alissa König .
Während in anderen Sportarten alles bis ins nächste Jahr verschoben wurde, gab es für die Triathletinnen durch die Neuansetzungen wiederholt Hoffnung. «Daran hält man sich fest – bis zum nächsten Dämpfer», sagt die Dürntnerin.
Und die Wettkampfmöglichkeiten sind weiter rar geblieben. König startete nach der Zwangspause zunächst trainingshalber in Wetzikon an einem der ersten Leichtathletik-Meetings, um «irgendwo wieder eine Linie zu sehen.» Die ersten Triathlons lief sie im Juli als Standortbestimmung im tschechischen Racice sowie in Wallsee (AUT).
Die letzten Rettungsanker

