Eigentlich spielte der Saisonabbruch den Erstliga-Frauen von Greifensee Basket in die Karten. Wie in den meisten Teamsportarten wurde die Meisterschaft aufgrund der Coronavirus-Krise im Verlauf des Frühjahrs mit dem selben Ergebnis beendet: Es gibt weder Meister, Aufsteiger noch Absteiger.
Greifensee war nach 16 der 20 Qualifikationspartien in der 1. Liga regional auf einem Relegationsrang klassiert.
«Der Klassenerhalt wäre rein mathematisch noch möglich gewesen», sagt die langjährige Spielerin Gabriella Carnevale, die erst letzte Woche an der Generalversammlung als Nachfolgerin von Claudia Moritzi zur neuen Präsidentin gewählt wurde.
Die Greifenseerinnen wollten am Ende allerdings nicht von der aussergewöhnlichen Corona-Situation profitieren. Im Gegenteil: Der Verein stellte beim Verband ProBasket einen Antrag, inskünftig nur noch auf Stufe 2. Liga auflaufen zu wollen.
Damit wird der 2002 aus dem polysportiven Greifenseer Sportclub entstandene Verein inskünftig auf einem so tiefen Niveau spielen wie seit vielen Jahren nicht mehr.

