Es ist ein eindrückliches Zeichen zu Coronavirus-Zeiten. Mit dem «OneMillionRun» wurde die Schweiz am letzten Wochenende symbolisch aus dem Stillstand geholt. Über 80 000 Läuferinnen und Läufer legten innerhalb von 48 Stunden fast 1,25 Millionen Kilometer zurück (siehe blaue Box, unten).
Daran beteiligte sich auch Ruben Welsch. «Es war ein relativ spontaner Entscheid. Doch nachdem in diesem Frühjahr alle Wettkämpfe abgesagt worden waren, war es für mich ein schöner Anlass, um auszupowern», sagt der bald 43-Jährige aus Greifensee.
Und Welsch zählte nicht nur zu den besonders fleissigen, sondern auch innovativen Läufern. Sein Plan: gleich die drei grössten Seen des Kantons Zürich zu umlaufen.
Den Samstagvormittag nutzte er zunächst für die rund 10 km rund um den Pfäffikersee, ehe er nach einem kurzen Stopp mit seiner Frau Athena und Kollegin Katrin Ruckstuhl die etwa doppelt so lange Strecke rund um den Greifensee in Angriff nahm.
Etwas mehr als drei Stunden war Welsch dafür total unterwegs – für den früheren Leistungssportler nicht mehr als ein leichtes Warm-up.

