Etwas mehr als drei Wochen ist es her, seit Isabelle Pulver nach ihrem freiwilligen Verzicht erstmals wieder ein längeres Training in der freien Natur absolviert hat. Und damit dahin zurückkehrte, wo sie sich auf dem Velo noch immer am wohlsten fühlt – auf der Strasse.
Draussen war die Ultracyclerin mit ihrem Rennrad zwar auch schon vor Anfang Mai, allerdings nur auf dem eigenen Balkon. Ganz bewusst, um nicht durch einen Velounfall das in jenen Wochen stark beanspruchte Gesundheitswesen zusätzlich zu belasten.
Immer wenn es das Wetter zuliess, verzichtete die in Ittigen lebende Wetzikerin auf den Gang in ihren Trainingsraum, wo die Einheiten aus ihrer Sicht jeweils sehr effizient waren, und baute stattdessen ihre Rolle ausserhalb der Wohnung auf dem Balkon auf.
Da habe sie sich jeweils gut gefühlt, sagt sie, «da das Training an der frischen Luft war». Und spulte dann stundenlang Kilometer für Kilometer ab.
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