Sie machte aus der Not eine Tugend. Kurz vor dem schweizweiten Corona-Lockdown konnte sich Fabienne Kocher rechtzeitig mit Utensilien aus dem Kraftraum ihres Klubs JC Uster für zu Hause eindecken.
Doch ist überhaupt der nötige Platz in den eigenen vier Wänden vorhanden, um trainieren zu können?
Tatsächlich spielte ein glücklicher Zufall der 26-Jährigen in die Karten. In ihrem Haus im aargauischen Stilli wurde eine Wohnung umgebaut, die sie aufgrund der gestoppten Arbeiten nach Rückfrage mit dem Vermieter nutzen konnte. Und so durfte sich die Riedikerin für die Ausnahmezeit temporär ihr eigenes Dojo einrichten.
Freund und Eishockeyspieler als Kampfpartner
«Kraftmässig ist so fast alles möglich. Man muss nur etwas kreativ sein», sagt Kocher. Regelmässig als Kampfpartner herhalten musste sogar ihr Freund – ein Erstliga-Eishockeyspieler. «Er konnte damit seine Skills verbessern», sagt sie und lacht.

