Einen einzigen Wettkampf hat Gian Sutter im letzten Winter absolviert. Beim Heimweltcup in Laax verpasste der Oberländer Freestyle-Boarder im Slopestyle den Vorstoss in den Halbfinal. Schlussrang 41 steht für ihn da zu Buche.
Und sonst? Nichts. Das Wort «mager» ist diesem Zusammenhang darum nicht einmal übertrieben. «Wenn man das so hört, tönt es krass», sagt Sutter. Die nackten Zahlen stimmen mit seinen Empfindungen allerdings nicht überein. «Es fühlte sich gar nicht gross falsch an.»
«Plötzlich fielen alle Wettkämpfe weg, alle Skigebiete gingen zu. Das war ein Schock.»
Gian Sutter
Und es gibt selbstverständlich auch Gründe für diesen «kurzen Winter», wie ihn der Pfäffiker nennt. Da wäre beispielsweise die Knieverletzung aus dem Frühling 2019, die der 21-Jährige durch den Sommer schleppte. Sie sorgte dafür, dass er im Herbst statt mit den Teamkollegen auf dem Gletscher in Saas Fee trainieren zu können in der Reha weilte.
Der Verzicht

