Der Schlussteil der jüngst an alle Schweizer Nationalliga-Vereine versendeten Mail ist emotional gehalten. «Gebt euch einen Ruck und zeigt, dass im Unihockey wirklich der Sport an erster Stelle kommt», schreiben Vibeke Rasmussen Elmiger, die Präsidentin der Floorball Riders, und Patrick Mendelin, Sportchef von Basel Regio. «Anerkennt unsere sportlichen Erfolge und die Situation und gebt uns die Chance, nächste Saison zu beweisen, dass wir in die NLA gehören.»
Eines vorneweg: Der eindringlichen Worte zum Trotz verbleiben die Oberländerinnen und die Basler Männer in der NLB. Am Verbandsentscheid, in allen Ligen mit Auf- und Abstiegsspielen die Saison ohne Auf- und Absteiger abzuschliessen, ändert sich nichts.
Was sich in den letzten Wochen hinter den Kulissen abspielte und bei einigen NL-Klubvertretern allenfalls zu erhöhtem Blutdruck führte, war nicht mehr als ein Sturm im Wasserglas.
Die Vorschläge bleiben aussen vor
Doch was genau war passiert? Die Floorball Riders und Basel hatten bei Abbruch der Meisterschaft die Teilnahme an den Auf- und Abstiegsspielen gegen die A-Ligisten bereits auf sicher. Durch die getroffene Lösung des Verbands fühlten sie sich «klar benachteiligt», wie sie schreiben. Zugleich störten sie sich am Vorgehen und an der Begründung der Entscheidung.

