Zwei NLA-Saison haben die Frauen des UHC Laupen mittlerweile im Gepäck. Zweimal erreichten sie souverän die Playoffs. Im Aufstiegsjahr betrug ihr Puffer auf den Trennstrich zwölf Punkte, zuletzt waren es gar 19. Beide Male schlossen die Oberländerinnen die Qualifikation auf Rang 7 ab.
Ihre dritte Spielzeit in der höchsten Liga können die Laupnerinnen mit einem im Vergleich zur Vorsaison in grossen Teilen identischen Kader angehen. Der Verein vermeldete die Vertragsverlängerungen von zwei Torhüterinnen sowie 15 Feldspielerinnen. Dazu gehören auch Topskorerin Vanessa Kapp sowie die beste Torschützin Yara Hofmann.
Der Laupner Kern bleibt also intakt. Das dürfte die Chance erhöhen, einen weiteren Schritt in der Entwicklung machen zu können. Den Top vier allenfalls etwas näherzukommen. Daneben integriert man die drei U21-Spielerinnen Seraina Brunner, Anouk Jonker und Corinna Bluzet.
Ein Abgang, der weh tut
Die Oberländerinnen haben allerdings auch einige Abgänge zu verzeichnen. Ihren Rücktritt gaben Melanie Knecht, Katarina Lindenmeyer und Romina Widmer. Sie sind allesamt 29 oder älter – das heisst, Laupen geht etwas Routine und auch defensive Qualität verloren.

