Die Konstanz ist eindrücklich. Fünfmal hintereinander haben die Floorball Riders in der Frauen-NLB den Playoff-Final erreicht. Viermal in Serie mussten sich die Oberländerinnen in diesem aber geschlagen geben.
Auf besonders bittere Art im Frühjahr 2019, als sie in der Verlängerung des entscheidenden Spiels dem späteren NLA-Aufsteiger Mendrisiotto unterlagen. Genau an den Ort, wohin sich die Tessinerinnen danach verabschiedeten, wollen die Riders seit langem hin. In die höchste Liga. Zurück in die NLA, aus der sie 2015 abgestiegen sind.
«Ich bin überzeugt: Dieses Jahr hätten wir es gepackt.»
Sarah Altwegg, Sportchefin Floorball Riders
Doch der jüngste Anlauf ist ebenfalls gescheitert. Wenn auch nicht auf sportlichem Weg, da die Riders die Finalserie gegen Appenzell gar nicht mehr in Angriff nehmen konnten. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurde die Meisterschaft am 13. März abgebrochen.
Swiss Unihockey entschied danach, dass in allen Ligen und Kategorien mit Auf- und Abstiegsspielen die Saison ohne Auf- und Absteiger abgeschlossen wird. «Das gilt es zu akzeptieren. Es ist eine neue Situation für alle. Und die Gesundheit geht vor», sagt Riders-Sportchefin Sarah Altwegg.

