Es ist eine kleine Zahlenspielerei, mehr nicht. Und ohnehin Zufall. Am 23. Februar ist es auf den Tag genau elf Monate her, seit Fabienne Schlumpf ihren letzten Wettkampf bestritten hat.
«Krass, nicht wahr?», entfährt es der Wetzikerin. Elf Monate, das ist eine grausam lange Zeit für eine Leistungssportlerin. Verständlich also, freut sich die Vize-Europameisterin im Steeple von 2018 nach der langen Verletzungspause aufs Comeback.
«Ich weiss gar nicht mehr, wie ein Wettkampf funktioniert.»
Fabienne Schlumpf
Die Worte sprudeln nur so heraus, als sie über ihren geplanten Einsatz am 23. Februar in Payerne spricht. Es ist ein kleiner Hinweis darauf, wie sehr sie die Rennen vermisst hat. «Ich weiss gar nicht mehr, wie ein Wettkampf funktioniert», flachst Schlumpf. Und sie macht klar, dass sie die 10 km ganz ohne Erwartungen anpacken wird.
Zeit und Resultat sind nebensächlich, im Vordergrund steht der Spass. Letzterer ist erst seit rund drei Wochen zurück – seit sie wieder schmerzfreie Lauftrainings absolvieren kann. Schlumpf sagt: «Ich geniesse es extrem.»

