Die grosse Arbeit ist längst getan. In den letzten Tagen vor der WM ist es für Kevin Kuhn nur noch darum gegangen, «die Ruhe zu finden», wie er sagt. Ist ihm das gelungen? «Ich denke schon», sagt Kuhn und lacht vergnügt.
Zwei Tage vor seinem Saisonhöhepunkt sitzt er entspannt in einem Dübendorfer Hotel, hat die Beine ausgestreckt und beantwortet Fragen. Mit viel Schalk und so unaufgeregt, als ob er täglich Medienrunden absolvieren würde. Nervosität ist bei ihm jedenfalls keine zu spüren.
«Ich traue ihm alles zu.»
Simon Zahner über Kevin Kuhn
Dabei ist Kuhn an der Heim-WM auf dem Flugplatzgelände in Dübendorf neben Junior Dario Lillo und Loris Rouiller (U23) jener Fahrer, auf dem die Schweizer Medaillenhoffnungen ruhen. Der Druck ist hoch. Das ist sich Kuhn bewusst. Die Erwartungshaltung sei eine neue Erfahrung für ihn, gibt der U23-Fahrer zu. Er glaubt aber: «Bis jetzt habe ich damit gut umgehen können.»
«Es liegt etwas drin»

