Der Wolfhauser Bahnspezialist Nico Selenati ist nur knapp an einem grossen Triumph vorbeigeschrammt. Der 23-jährige Oberländer nahm die abschliessende Prüfung am Bremer Sechstage-Rennen zusammen mit seinem erfahrenen holländischen Partner Wim Stroetinga (34) als Gesamtleader mit einer Runde Vorsprung in Angriff. Das Duo rutschte aber noch vom Podest, es blieb ihm der 4. Platz.
Trotzdem will Selenati den Ausgang des Wettkampfs nicht als Enttäuschung einstufen. «Wir haben in jedem Fall viel erreicht, obwohl wir natürlich unsere Führung verteidigen wollten.»
«Wir haben schlicht zu früh im letzten Rennen zu viel Verantwortung übernommen.»
Nico Selenati
Es lag aus seiner Sicht nicht an der fehlenden Kraft, dass dies misslang. Selenati sagt, ein taktischer Fehler habe sie wohl den Sieg gekostet. «Wir haben schlicht zu früh im letzten Rennen zu viel Verantwortung übernommen.»
Die Türe öffnet sich erst spät

