Die wichtigste Frage hat er bis zuletzt offengelassen. Jene nach dem Material. Soll er auf neues setzen? Oder dem letztjährigen vertrauen?
In den Wochen auf dem Gletscher in Saas-Fee benutzte Gilles Roulin abwechslungsweise beides, ohne sich gross Gedanken zu machen. «Ich habe es einfach laufen gelassen. Ganz neutral», sagt der Grüninger.
«Es braucht definitiv Glück. Nicht nur, um aufs Podest zu fahren oder gesund zu bleiben, sondern auch, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.»
Gilles Roulin
Nun aber, nach dem Wechsel auf den Kunstschnee, ist für den Markenkollegen von Teamleader Beat Feuz die Zeit gekommen, sich festzulegen, auf welche Kombination aus Ski, Schuhe und Bindung er setzt.
Seit einigen Tagen weilt Roulin in Nordamerika, um sich den letzten Schliff für den Speed-Auftakt im kanadischen Lake Louise zu holen. Die Abfahrt am 30. November ist der Startschuss zu seinem dritten kompletten Weltcup-Winter.

