Im Prinzip ist es simpel. Der Schnellste im Eiskanal gewinnt. Doch schnell sein ist schwierig – und im Rodeln wird auf die Tausendstelsekunden genau gemessen.
Jedes Detail also zählt. Zum Beispiel ein guter Start. Es ist jener Teil der Fahrt, den Natalie Maag als ihre Baustelle bezeichnet.
Die 21-jährige Wernetshauser Rodlerin hat in der Vorbereitung auf die im November beginnende Weltcup-Saison einmal mehr viel investiert, um in diesem Bereich gegenüber den Besten aufzuholen. Sie ist sich gleichwohl bewusst: «Ich habe noch viel Arbeit vor mir.»
Zwei Geräte, die viel Platz benötigen, nehmen in ihrem Starttraining wichtige Rollen ein. Einerseits das Laufband, auf dem ein Rollenschlitten an einer Stange montiert ist. Gegen die Laufrichtung des Bandes muss Maag den Schlitten mit Paddelschlägen nach vorne treiben.
«Es ist unerlässlich, diese Anlagen zu besitzen.»
Rodlerin Natalie Maag

