Ein eigentliches Rangziel hat er sich für die Qualifikationsphase nicht gesetzt. Ob Platz 1 oder 8 sei ihm egal, betont Yves Kempf. «Wir wollen in die Playoffs und damit ganz einfach nichts mit dem Abstieg zu tun haben», sagt Laupens Trainer vor der zweiten Saison in der Nationalliga A.
Er ist aber auch Realist genug, um zu wissen, dass mehr als ein siebter Platz einer grossen Überraschung gleichkäme. Denn für eine bessere Klassierung sind die Leistungsunterschiede innerhalb der höchsten Liga schlicht zu gross.
Leicht auszurechnen ist die Frauen-NLA – mit den Dominatorinnen Chur und Kloten-Dietlikon an der Spitze, einem breiten Berner Mittelfeld inklusive Rychenberg Winterhur, sowie dem Rest.
Die (zu) grosse Lücke
Und zu ebendiesem Rest zählt auch der UHC Laupen. «Die Lücke zu den Topteams ist nicht zu schliessen. Man kann sie höchstens etwas kleiner machen», ist für Kempf klar. Viel zu gross sind dafür die finanziellen Möglichkeiten dieser Klubs.

